Die Realität anerkennen

Drei Spiele liegen hinter uns — und sie haben uns mit voller Wucht gezeigt, wie hoch die Anforderungen in der 1. Klasse A sind. Auf das 1:5 gegen FC Polska folgte ein 1:4 bei Peñarol Wien. Das 0:19 gegen Yellow Star war schließlich ein Ergebnis, das niemand im Verein schönreden kann und will.

Es wäre leicht, nach solchen Resultaten Ausreden zu suchen. Ein neuer Verein, ein neuer Kader, wenig gemeinsame Zeit. All das gehört zur Realität. Aber es erklärt nicht alles. Wir müssen in jeder Einheit konsequenter arbeiten, als Mannschaft klarer auftreten und füreinander Verantwortung übernehmen.

Wir sind nicht dort, wo wir sein wollen. Aber wir entscheiden selbst, wie wir auf diesen Start reagieren.

Was jetzt zählt

Ein schwieriger Saisonbeginn definiert keine Mannschaft dauerhaft. Er kann aber sichtbar machen, worauf es ankommt: Verlässlichkeit, Kommunikation, Einsatz und der Wille, auch nach einem Rückschlag wieder aufzustehen. Mello wurde nicht gegründet, um nur dann zusammenzuhalten, wenn alles leichtfällt.

Jetzt geht es darum, aus den ersten drei Spielen konkrete Lehren zu ziehen. Defensiv müssen wir geschlossener agieren. Mit Ball brauchen wir mehr Ruhe und klarere Entscheidungen. Und vor allem brauchen wir in jeder Minute die Bereitschaft, für den Mitspieler den zusätzlichen Meter zu machen.

Der Blick geht nach vorn

Die nächste Aufgabe wartet bereits: auswärts beim Penzinger SV. Wir fahren nicht dorthin, um den bisherigen Start zu verdrängen. Wir fahren dorthin, um eine Antwort zu geben — als Team, als Verein und als Mello.

Danke an alle, die trotz dieser ersten Wochen an unserer Seite stehen: an Spieler, Trainerteam, Mitglieder, Freunde und Unterstützerinnen und Unterstützer. Der Weg ist gerade schwer. Aber er ist unserer.